Elementarschäden: Viele Immobilien noch ohne ausreichenden Schutz

Benjamin Hirsch, Senior Pressesprecher, Prohypvon Benjamin Hirsch, Unternehmenssprecher B2B-Geschäft/Baufinanzierung

Extremwetter kann für Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien schnell teuer werden. Während Schäden durch Sturm oder Hagel in der Regel über die Wohngebäudeversicherung abgedeckt sind, braucht es für Schäden etwa durch Hochwasser oder Starkregen einen zusätzlichen Elementarschutz. Doch nur 58 % der Gebäude in Deutschland sind entsprechend versichert. Damit besteht weiterhin eine erhebliche Versicherungslücke. Die Politik diskutiert deshalb über eine verpflichtende Absicherung gegen Elementarschäden. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD ist eine Versicherungspflicht vorgesehen, die konkrete Ausgestaltung ist jedoch noch offen. Zur Debatte stehen unterschiedliche Modelle, etwa eine Verpflichtung der Versicherer, Elementarschutz anzubieten. Das Thema trifft bei Eigentümerinnen und Eigentümern auf Zustimmung: Laut einer Innofact-Umfrage im Auftrag von Verivox sprechen sich 81 % der befragten Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer für eine verpflichtende Hochwasserversicherung aus. Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse dürfte ein ausreichender Versicherungsschutz für Immobilien weiter an Bedeutung gewinnen.