Immobilienpreise: erste Abwärtsbewegung nach dem Zinsanstieg
von Benjamin Hirsch, Unternehmenssprecher B2B-Geschäft/BaufinanzierungDer Zinsanstieg hinterlässt erste Spuren bei den Immobilienpreisen. Seit Juli sind die Bauzinsen für zehnjährige Darlehen deutlich gestiegen und liegen aktuell bei rund 4,5 %, was die Leistbarkeit für viele Käuferinnen und Käufer einschränkt. Der Prohyp-Immobilienpreisindex zeigt inzwischen eine erste Abwärtsbewegung. Für Gesamtdeutschland sind die Preise seit Juli um rund 0,7 % gesunken, 0,4 % im August und weitere 0,3 % im September. Auch in den Metropolen geht es seit Juli einheitlich nach unten. In Berlin sanken die Preise um 1,3 %, in Hamburg um 0,8 %, in München um 1,5 %, in Frankfurt um 1,0 %, in Köln um 0,8 %, in Leipzig um 1,3 % und in Stuttgart um 0,9 %. Von einem echten Trend lässt sich aber noch nicht sprechen. Die gestiegenen Finanzierungskosten führen jedoch wieder deutlich häufiger zu Kaufpreisverhandlungen als im ersten Halbjahr, und auch Verkäuferinnen und Verkäufer sind zunehmend bereit, mit dem Preis nach unten zu gehen.
Verwendete Quelle
LinkedIn Post von Jörg Utecht: Was macht der Zins-Anstieg mit den Immobilienpreisen?(öffnet in neuem Fenster)