Kaufpreise stagnieren, doch Baufinanzierung wird teurer

Benjamin Hirsch, Senior Pressesprecher, Prohypvon Benjamin Hirsch, Unternehmenssprecher B2B-Geschäft/Baufinanzierung

Die Immobilienpreise in Deutschland bewegen sich kaum: Eigentumswohnungen kosteten im dritten Quartal 2026 bundesweit 0,3 % mehr als im Vorjahr, Ein- und Zweifamilienhäuser 0,4 %. Damit liegen die Preise laut IW-Wohnindex weiterhin gut 10 % unter ihrem Höchststand von 2022. In den sieben teuersten Städten gingen die Kaufpreise sogar zurück. Für Käuferinnen und Käufer bringt das allerdings kaum Entlastung: Eine Finanzierung über 300.000 Euro mit 2 % Tilgung verteuerte sich seit Jahresbeginn beispielhaft von rund 1.450 auf gut 1.600 Euro monatlich. Gleichzeitig zieht der Mietmarkt weiter an. Die Angebotsmieten stiegen bundesweit um 4,5 %, im Umland der Metropolen sogar um 5,2 %. Höhere Zinsen treiben laut IW zudem zahlungskräftige Haushalte zurück auf den Mietmarkt.