KfW weitet Förderung „Jung kauft Alt“ deutlich aus
Familien mit geringem oder mittlerem Einkommen erhalten seit Anfang August deutlich bessere Förderkonditionen beim Kauf sanierungsbedürftiger Bestandsimmobilien. Im Förderprogramm „Jung kauft Alt“ steigen die maximalen Kreditbeträge je nach Kinderzahl auf 140.000 bis 180.000 Euro. Gleichzeitig profitieren Antragstellende von besonders günstigen Finanzierungskosten: Für Darlehen mit 35 Jahren Laufzeit und zehnjähriger Zinsbindung liegt der effektive Zinssatz aktuell bei lediglich 0,53 %.
Auch bei den Sanierungsanforderungen gibt es mehr Flexibilität. Statt einer umfassenden Energiesanierung können Familien die Förderbedingungen nun auch durch mehrere Einzelmaßnahmen erfüllen, etwa durch den Austausch von Fenstern, Dämmmaßnahmen oder den Einbau einer klimafreundlichen Heizung. Ziel der Anpassungen ist es, den Erwerb von Wohneigentum für Familien attraktiver zu machen und gleichzeitig die energetische Modernisierung älterer Wohngebäude voranzutreiben. Die verbesserten Förderbedingungen könnten insbesondere in Regionen mit hohem Bestand an sanierungsbedürftigen Immobilien neue Kaufimpulse setzen.
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